Ich lebe seit 5 Jahren mit meinem Freund zusammen. Er hat 2 Kinder im Alter von 12J. ( Mädchen) und 10J. ( Junge).
Von Anfang an war die Situation mit seinem Sohn schwierig, übergriffig, mit häufigen Wutausbrüchen. In den Jahren hat es sich gebessert.
Der Junge liebt seine Eltern und versucht immer wieder die beiden zusammen zu bringen (1 Jahr bevor wir uns kennen lernten, hat sich seine Frau von ihm getrennt). Den Wunsch des Jungen kann ich gut verstehen. Leider beginnt er jetzt damit mich als Sündenbock,bzw. als
das störende Element anzusehen. Bei verschiedenen Anlässen ruft er bei seinem Vater an, und bittet ihn, zu Ihm zu kommen um sich etwas an zu schauen, o.ä.. Er versucht eine Situation zu schaffen, in der die Eltern zusammen sind, um dann zu erkennen, das sie doch wieder zusammen gehören. Auch das ist für mich nachvollziehbar und wurde auch klar von den Eltern kommentiert: Wir sind getrennt und Papa ist jetzt mit seiner Freundin zusammen. Das ist gut so.
Jetzt beginnt er mich offen abzulehnen.
Ich habe einen nicht unerheblichen Teil meines Lebens zurück gestellt für die Kinder, obwohl ich selbst nie das Bedürfniss nach Kindern gehabt habe. Ich habe versucht meine Rolle in der Familie zu finden und die besondere Situation für die Kinder so entspannt und rücksichtsvoll wie möglich zu behandeln.
Das ist ja manchmal nicht so einfach, aber klappte für mich soweit gut. Wenn auch mit vielen Kompromissen. Aber es ist so, daß ich mit dem Verhalten seines Sohnes große Schwierigkeiten habe. Die Mutter wohnt ca. 10 Minuten zu Fuß von uns entfernt und ist immer ein Teil unseres Lebens geblieben, mehr als ich es mir gewünscht habe, alles im Sinne der Kinder. Nun frage ich mich, ob das so richig war.
Aus meiner Verzweiflung heraus komme ich in dieses Forum!
Kurz zu unserer Geschichte: Seit eineinhalb Jahren lebe ich mit meinem Partner und dessen zwei Kindern, ein Junge (11) und ein Mädchen (7) in dessen Haus: Er ist seit dreieinhalb Jahren verwitwet nach sehr plötzlichem Tod seiner Frau. Wir sind seit drei Jahren ein Paar. Ich selbst habe einen 12jährigen Sohn, mit dem ich zuvor relativ lange alleine lebte. Er sieht seinen Vater regelmäßig alle zwei Wochen. Nahezu von Anfang an gab es sehr viel Streit in unserem Haus. Zwischen den Kindern und zwischen uns als Paar. Hauptstreitpunkte sind- banaler könnte es kaum sein - nicht eingehaltene "Regeln" der Kinder - wie beispielsweise der Umstand, dass nicht jedes Kind permanent Hausschuhe an den Füßen trägt oder diese nicht sofort nach Betreten des Hauses anzieht. Während ich mittlerweile ein gutes Verhältnis zu den Kindern meines Partners aufgebaut habe - es gibt auch Auseinandersetzungen, aber wir reden miteinander, tauschen Erlebtes aus, Kuscheln u.ä. - so hat sich im Laufe unseres Zusammenwohnens das Verhältnis zwischen meinem Partner und meinem Sohn sehr verschlechtert. Mein Partner sagt so gut wie nie ein positives Wort zu ihm, die Kontaktaufnahme zu ihm erlebe ich sehr negativ und Reaktionen auf Regelverstöße von ihm sind sehr heftig und kippen jedes Restchen Anerkennung und Sympathie, das mein Sohn für meinen Partner vielleicht aufbauen könnte, aus. Umgekehrt geht mein Sohn meinen Partner mittlerweile auch sehr heftig an mit Schimpfworten und Verachtung. Nach Auseinandersetzungen mit ihm - die so gut nie geklärt werden im nachhinein - entlädt sich sein Frust über meinen Partner auf dessen 7jährige Tochter.
Nun kommt für mich erschwerend hinzu, dass mein Sohn seit ca. einem halben Jahr einen sehr starken Gewichtsverlust erlitten hat und zunehmend Essstörungen zeigt, seelisch bekümmert ist und verschlossen - entgegen seinem früheren "Naturell" - meist fröhlich, kontaktfreudig, mit Selbstvertrauen.
Da sich an unserem familiären Miteinander kaum etwas zum Positiven verändert - im Gegenteil, Machtkämpfe, Eifersucht, Sticheleien und Schreiereien an der Tagesordnung sind - und die Gespräche mit meinem Partner wenig fruchten, auch obwohl wir seit über einem Jahr alle drei Wochen externe Hilfe in Anspruch nehmen, stehe ich nun vor der entscheidenden Frage: Bleiben oder gehen?
Wohin sollen wir uns, soll ich mich noch wenden?
Ich bin am Ende meiner Kraft. Wie könnte sich hier wie dort das Blatt zum Positiven für alle wenden?
Wer hat ähnliche Erfahrungen bereits hinter sich? Patchworkfamilie mit Kindern auf beiden Seiten, Partnerschaft mit einem Witwer?
Ich freue mich über Antworten...
Ich dachte eigentlich das ich scheinbar der einzigste bin der Probleme mit seiner Stieftochter hatte. Aber scheinbar werde wir von unseren Stiefkindern und unseren Partnern im Stich gelassen.
Zu unserer Geschicht:
Anfang 1998 lernte ich meine Freundin kennen, und nachdem ich entlich nach Wochenlangen warten, das erste richtige Date hatten, verliebten wir uns und zogen recht schnell zusammen.
Ihre Tochter uns ich lernten uns genau zu ihrem 8ten geburtstag kennen.
Ich weis noch das ich als eigentlich als gestandener Mann, einen heiden Angst vor dieser halben Portion hatte.
Aber es klappte eigentlich ganz hervorragend, am Anfang.
Durch unsere Arbeitszeiten war es so das meine Freundin ( die Mutter ) selten vor 18.30-19.00 Uhr zuhause war, und ich meistens schon ab 14.30.
Da fingen dann die probleme auch an, erst langsam und schleichend.
Ich fuhr Sie zu Ihren Terminen, holte sie anchmittags von der Schule ab, fuhr sie zu den Pfadies, machte mit ihr die Hausaufgaben, und brachte ihr als sie alt genug war und interesse Zeigt auch noch das kochen bei.
Aber beinahe jede bitte von mir ," würdest du bitte den Müll runterbringen","kannst du mir kurz helfen","lass uns kurz einkaufen fahren", wurde mit endlos langen Diskusionen quitiert.
Die Situation wurde immer schlimmer bis zu ihrem 16 Geburtstag.
Ich hatte zu diesem Zeitpunkt, auf wirklich alles verzichtet was mir als Junger Mensch wichtig war, "Ich wollte eigene Kinder", aber da wir trotz Arbeitsplätzen wenig geld zum Leben hatten, sprach ich mit meiner Frau ab das wir erst ein Kind bekommen wenn Ihre Tochter ausgezogen ist.
Irgendwann um ihren 16ten geburtstag Eskalierte die Situation, und wir hatten einen richtigen familienstreit, jeder gegen jeden.
Es sah so aus als würde die Familie zerbrechen, und Gedanklich hatte ich schon meine Koffer gepackt.
Wir setzten uns also nochmal zusammen, redeten überalles.
Und es wurde besser.
Die Zeit verging wie im Flug , und wir entwickelten in den folgenden 2 Jahren eine wirklich gute beziehung zueinander.
Wir hatten wirklich ein Harmonisches miteinander.
Ich hatte sie in dieser wirklich langen Zeit, trotz all dem streit den wir am anfang hatten, als meine Tochter angesehen.
Bis meine Stieftochter Ihren Freund kennenlernte.
Damals war Sie beinahe 19, und von heute auf morgen war sie auf einmal weg.
Wochen später meldete sie sich dann das erste mal, wir wusten das es ihr gutgeht, und das war das wichtigste für uns.
Als sie dann kurz darauf krach mit ihrem freund hatte, zog sie wieder für 2 WOchen zuhause ein.
Und es war als wäre nichts passiert.
Wir redeten über das was passiert war, und jeder gestand sich ein das er einen fehler gemacht hatte.
Kurze Zeit später zog meine Stieftochter entgültig von zuhause aus, sie hatte einen Ausbildungsplatz gefunden, und zog in die nähe von ihrem Exfreund.
Dieses war das letzte mal das ich mit ihr gesprochen hab, und auch gesehen hab.
Das war vor 1,5 Jahren
Ihre Mutter hat noch regelmässigen kontakt, alle 2-4 Wochen mal ne Email ( wir leben jetzt ca 250 km auseinander ).
Das letzte was ich von ihr hörte war vor genau 13 Monaten, als meine Stieftochter mal zuhause angerufen hat, und nach ihrer Mutter gefragt hat.
Mehr gab es nicht.
Sie fehlt mir sehr, aber was mich am meisten beschäftigt ist, das ich trotzdem das ich mir 10 Jahre alle Mühe gegeben habe, nichtmal einen Anruf wert bin, nichtmal ne Frage wie es mir geht.
Ihre Mutter sagte noch zu dem Thema mal " Vergiss es doch einfach, es ist einfach schiefgegangen".
Für sie ist der Punkt abgehackt.
Und Kinder will sie auch keine mehr, das ist ihr allerdings erst nach 10 Jahren eingefallen.
Ich komm damit irgendwie nicht richtig klar.
Ich weis zwischenzeitlich nur eines, nochmal würde ich das ganze nichtmehr mitmachen.
Ich hab mein Eigenes Leben, meine eigenen Ziele meinem Stiefkind unterstellt.
Mein wichtigster Traum einer eigenen Familie, mit eigenen Kindern, die Chance dazu, werde ich in meinem Leben nichtmehr bekommen.
Dafür bin ich schon zu alt.
Macht nicht den selben Fehler, obwohl es sicherlich auch Ausnahmen gibt.
Hallo an alle!
Vor über 15 Jahren lernte ich meine Ex-Frau kennen. Sie war damals im 5. Monat schwanger aus einer früheren Beziehung (unverheiratet). Nach damaligem Recht hat sie auch die alleinige elterliche Sorge erhalten. Ein halbes Jahr nach der Geburt des Sohnes heirateten wir. Sie war wieder schwanger mit unserer gemeinsamen Tochter.
Recht bald entschieden wir uns, den Sohn einzubenennen und führten bis vor einem halben Jahr ein völlig normales Familienleben. Ich machte nie unterschiede, er war für mich ein ganz normaler Sohn, keine Vorteile keine Nachteile gegenüber seiner Schwester. Seinen leblichen Vater hat er nie kennengelernt, bis heute. Meine Ex-Frau hielt ihn auch durch eine Auskunftsspere beim Jugendamt auf Distanz, da es einen gewaltätigen Vorfall gab.
Mit etwa 7 oder 8 Jahren wurde "unser" Sohn auch eingeweiht, dass er noch einen lieblichen Vater hat, aber ihn hat es nicht sonderlich interessiert, denn er hatte ja einen "Papa".
Nun haben meine Ex-Frau und ich uns getrennt, da sie einen neuen Freund hat und mich verlassen wollte. Wir haben uns irgendwie zusammengerauft und alles einigermaßen getrennt (Haushalt, Finanzen). Nicht ganz abschließend, aber ist ok soweit.
Um die Kinder wollten wir uns nicht streiten. Sie hat die Kinder, ohne mich daran teilhaben zu lassen, befragt, wer mit wem in den neuen Haushalt ziehen möchte. Unsere gemeinsame Tochter (inzwischen 14 J.) möchte bei der Mama bleiben, "ihr" Sohn möchte bei "Papa", also mir bleiben.
Jetzt habe ich offensichtlich einen entscheidenden Fehler begangen, den ich bis heute zutiefst bereue:
Auf Grund meiner Arbeitssituation (Schichtdienst) und der Aussage "Wir wollen uns nicht um die Kinder streiten" habe ichzur Disposition gestellt, dass er vielleicht mit Mama mitgeht und in den Zeiten, wo es bei mir arbeitstechnisch klappt er jederzeit zu mir kommen kann. Alle waren mit einer offenen Umgangsform einverstanden und ich bezog auch eine sehr große Wohnung (4 Zi.), so dass beide Kinder hier ihr eigenes Zimmer beziehen können.
Schon bald nach der Trennung wurde die Freizügigkeit der Kinder zunehmend eingeschränkt. Zunächst konnten sie noch alle 14 Tage zur Mittagszeit an 5 Tagen nach der Schule zu mir kommen und auch an einer Übernachtung teilnehmen, um von hier aus auch zur Schule zu gehen. Auf Grund einer Lapalie (Sohn war eines morgens krank im Bett und ich entschied ihn nicht in die Schule zu schicken) durften sie nicht mehr zur Schulzeit bei mir übernachten.
Als nächstes wurden die Umgänge nach der Schule eingeschränkt und meine Ex-Frau beharrte auf eine 14tägige Wochenend-Regelung. Da die Kinder an den Wochentagen übermäßig mit Haushaltsaufgaben überzogen wurden, damit ihnen keine Luft mehr zum Atmen blieb, wollten sie es auch so. Denn nach der Schule erst bei Papa, dann aber nicht nach Hause kommen und Freizeit haben (Hausaufgaben wurden hier bei mir immer fertig gemacht), sondern im Haushalt wirbeln, sonst ist Mama wütend ist nachteiliger, als wenn sie nach der Schule direkt nach Hause fahren und die Haushaltsaufgaben ohne Aufsicht erledigen können und Hausaufgaben ungesehen machen können.
Inzwischen werden auch die ersten Wochenenden einfach mal ignoriert und die Kinder nicht zu mir gelassen.
Umgansrecht ist mir bekannt, habe zur "Fixierung" nun Rechtsberatung eingeholt und da läuft was, obwohl ich immer Anwälte und Gerichte herauslassen wollte. Das Jugendamt habe ich schon im Detail über alles unterrichtet, aber sie sind inzwischen Machtlos, da meine Ex
1. Beratungsresistent und
2. Kompromisslos ist.
Aber es ist ein viel gewichtigeres Problem entstanden:
Mein "sozialer" Sohn ( ich hasse den Begriff, obwohl er mir eher hilft :( ) möchte immer noch zu mir ziehen. Bei dieser nun alles anderen als offenen Umgangsform möchte ich es auch. Da ich denke, dass nur so endlich Ruhe in dieses Umgangshikhak einkehrt. Wenn mir meine Kinder sagen, sie möchten zur Mama, sie Besuchen, auch über mehrere Tage, dann ist mir das doch recht, was soll ich mich dagegen wehren. Bei meinem Sohn ist es doch nun eingetreten, er will da weg. Sie fühlen sich eingesperrt.
Sie setzt noch einen drauf, sie will aus dem Schuleinzugsbereich ziehen. Den Kindern steht ein Schulwechsel bevor.
Er hat hier Freunde und fühlt sich wohl an seiner Schule. Selbst seine Konfirmation hat sie nicht für nötig gehalten auszurichten, nichtmal der Gang in die Kirche war er ihr wert. Einen Monat vorher hab ich das erst erfahren, dank meiner Familie haben wir dem Kind zuliebe "...die Kohlen noch aus dem Feuer geholt".
Zeitweise sagte sie ihm, dass sie nichts dagegen hätte, wenn sie alle Verantwortung und Haftung dann nicht mehr hätte, wenn er etwas anstellt. Dann heißt es, sie sei nur damit einverstanden, wenn es ihr ein Richter sage (*lach* was ist da noch für ein Einverständnis erforderlich?)
15 Jahre war ich ihm ein Vater und bin es weiterhin, 15 Jahre wurde nie ein Unterschied gemacht zwischen leiblichen und sozialen Kindern (in unserer "Familie") aber diese Trennung sagt jetzt rechtlich etwas gaaanz anderes, das Kind hat "nur" ein Umgangsrecht, ...öhm sorry, nein, das Kind hat dieses Recht nichteinmal, ich habe es (wie grotesk). Die Mutter setzt das Kind für ihre Interessen ein, berücksichtigt alles nur nicht seine Wünsche. Spielt ihren Trumpf "alleiniges Sorgerecht" voll aus, um mir eins auszuwischen.
Ist das Gerechtigkeit? Dem Kind kann ich es nicht erklären. Könnt Ihr es?
§1682 BGB greift nicht, sie ist ja nicht gestorben. Gibt es irgendeinen klitzekleinen Faden, den ich greifen kann? Wonach könnte mir ein Richter die Personensorge übertragen? Mich vielleicht als Vormund bestellen?
Lieben Gruß
Grisber
Hallo zusammen
Ich bin sehr verzweifelt und weiß nicht mehr ein noch aus.
Ich bin Mutter zweier Kinder, eine Tochter 10 und einen Sohn 12. Seit 5 Jahren habe ich eine Beziehung zu einem Mann, der mich zwar sehr liebt, aber Probleme mit der Akzeptanz meiner Kinder hat. Da wir bislang eher autark gelebt haben (getrennte Wohnungen, eigene Freundeskreise etc.) konnten wir uns einigermaßen arrangieren. Mein Freund kam von Anfang an nicht mit meinen Kindern Zurecht, aber wir haben uns eher still darauf geeinigt viel Zeit miteinander zu verbringen wenn die Kinder bei ihrem Vater waren. So kam es zu wenigen Überschneidungen mit ihm und den Kindern. Im Laufe der Zeit haben wir aber immer wieder versucht auch zu viert zu funktionieren. Das klappte mal besser und mal schlechter. Mein Freund wollte immer mehr von mir und wollte mehr Zeit mit mir/uns verbringen. Er gab sich zwischenzeitlich sehr viel Mühe mit den Kindern.
Vor einem halben Jahr habe ich mich von ihm dazu überreden lassen zusammen zu ziehen. Seitdem klappt es gar nicht mehr. Mit meiner Tochter kommt er zwar mittlerweile ganz gut zurecht, mit meinem Sohn aber gar nicht. Ja mein Sohn ist nicht ganz unkompliziert und kann einem manchmal tatsächlich ganz schön auf die Nerven gehen, auch mir. Ich habe also durchaus Verständnis dafür, wenn mein Freund sich über meinen Sohn beklagt. Allerdings ist die Art und Weise für mich nicht zu verstehen und verletzt mich zutiefst. Er setzt sich nicht mit dem Auseinader, er kommt zu mir und „petzt“ und erwartet dass ich nun für ihn Partei ergreife und meinen Sohn maßregele. Ich habe meinen Freund gebeten sich damit Auseinader zu setzen, Beispielsweise meinen Sohn einfach in dem Moment in seine Schranken zu weisen, wenn er sich „daneben“ benimmt. Aber dazu hat mein Freund keine Lust, er sagt, er wäre dann einfach froh „sein dummes Gesicht“ nicht sehen zu müssen. Mein Freund betitelt die Kinder gern als „Gören“ oder nennt meinen Sohn „Der da“ oder Rotzlöffel. In den seltensten Fällen nennt er ihn beim Namen. Er schikaniert ihn ständig, indem er ihm immer wieder neue Aufgaben im Haushalt zuweist und ihn kaum zur Ruhe kommen lässt. Wann immer etwas in unserer Wohnung abhanden kommt oder zu Bruch geht, behauptet er, es sei mein Sohn gewesen. Er verdreht die Augen wenn mein Sohn etwas erzählt und macht ihn gern mal lächerlich. Die bloße Anwesenheit meines Sohnes scheint ihn zu nerven. Mein Sohn selber spürt die Abneigung und zieht sich immer mehr zurück. Er sucht die Schuld bei sich, er ist im Gegensatz zu meiner Tochter ohnehin nicht gerade mit einem hohen Selbstbewusstsein gesegnet.
Ich habe versucht mit meinem Freund darüber zu sprechen. Auch gemeinsam mit meinem Sohn der ihm erklärte dass er sich ausgegrenzt und nicht willkommen fühlt. Für den Augenblick ist mein Freund scheinbar einsichtig und entschuldigt sich für sein Benehmen und verspricht Besserung. Diese tritt allerdings nicht ein. Ich selber habe schon 1000fach mit ihm gestritten und ihm versucht klar zu machen wie verletzend das für uns ist. Aber es scheint alles nur sehr kurzfristig etwas zu ändern.
Ich verstehe sehr wohl dass es schwer ist für einen fremden Mann die Kinder der Partnerin zu akzeptieren und ich verstehe auch dass mein Sohn sich oft benimmt dass man aus der Fassung geraten kann, aber eben nicht anders als viele andere Kinder es auch tun ( verliert Sachen, macht manchmal seine Hausaufgaben nicht, ist manchmal faul, und fragt häufig scheinbar überflüssige Fragen, “was machst du da?“ wenn man beispielsweise gerade ein Buch liest). Aber das sind doch alles keine Gründe so herablassend mit ihm umzugehen und ihn so sehr abzulehnen. Ich habe das Gefühl einen Spagat zwischen meinem Sohn und meinem Freund machen zu müssen. Ich will meinen Freund verstehen und ihn nicht für alles verantwortlich machen, aber ich kann nicht länger mit ansehen wie er meinen Sohn behandelt. Ich denke dass mein Sohn mittlerweile schon sehr unter dieser Ausgrenzung leidet und viele seiner „nervenden“ Angewohnheiten auch im Zusammenhang mit der Ablehnung stehen.
Mir gegenüber ist mein Freund ein sehr aufmerksamer und liebevoller Mann, und mit meiner Tochter geht er geduldig und liebevoll um. Was ist da los? Was kann ich tun? Wie kann man diese Situation entschärfen? Wer kennt ähnliche Probleme und kann mir einen Rat geben?
Hallo zusammen
Ich bin sehr verzweifelt und weiß nicht mehr ein noch aus.
Ich bin Mutter zweier Kinder, eine Tochter 10 und einen Sohn 12. Seit 5 Jahren habe ich eine Beziehung zu einem Mann, der mich zwar sehr liebt, aber Probleme mit der Akzeptanz meiner Kinder hat. Da wir bislang eher autark gelebt haben (getrennte Wohnungen, eigene Freundeskreise etc.) konnten wir uns einigermaßen arrangieren. Mein Freund kam von Anfang an nicht mit meinen Kindern Zurecht, aber wir haben uns eher still darauf geeinigt viel Zeit miteinander zu verbringen wenn die Kinder bei ihrem Vater waren. So kam es zu wenigen Überschneidungen mit ihm und den Kindern. Im Laufe der Zeit haben wir aber immer wieder versucht auch zu viert zu funktionieren. Das klappte mal besser und mal schlechter. Mein Freund wollte immer mehr von mir und wollte mehr Zeit mit mir/uns verbringen. Er gab sich zwischenzeitlich sehr viel Mühe mit den Kindern.
Vor einem halben Jahr habe ich mich von ihm dazu überreden lassen zusammen zu ziehen. Seitdem klappt es gar nicht mehr. Mit meiner Tochter kommt er zwar mittlerweile ganz gut zurecht, mit meinem Sohn aber gar nicht. Ja mein Sohn ist nicht ganz unkompliziert und kann einem manchmal tatsächlich ganz schön auf die Nerven gehen, auch mir. Ich habe also durchaus Verständnis dafür, wenn mein Freund sich über meinen Sohn beklagt. Allerdings ist die Art und Weise für mich nicht zu verstehen und verletzt mich zutiefst. Er setzt sich nicht mit dem Auseinader, er kommt zu mir und „petzt“ und erwartet dass ich nun für ihn Partei ergreife und meinen Sohn maßregele. Ich habe meinen Freund gebeten sich damit Auseinader zu setzen, Beispielsweise meinen Sohn einfach in dem Moment in seine Schranken zu weisen, wenn er sich „daneben“ benimmt. Aber dazu hat mein Freund keine Lust, er sagt, er wäre dann einfach froh „sein dummes Gesicht“ nicht sehen zu müssen. Mein Freund betitelt die Kinder gern als „Gören“ oder nennt meinen Sohn „Der da“ oder Rotzlöffel. In den seltensten Fällen nennt er ihn beim Namen. Er schikaniert ihn ständig, indem er ihm immer wieder neue Aufgaben im Haushalt zuweist und ihn kaum zur Ruhe kommen lässt. Wann immer etwas in unserer Wohnung abhanden kommt oder zu Bruch geht, behauptet er, es sei mein Sohn gewesen. Er verdreht die Augen wenn mein Sohn etwas erzählt und macht ihn gern mal lächerlich. Die bloße Anwesenheit meines Sohnes scheint ihn zu nerven. Mein Sohn selber spürt die Abneigung und zieht sich immer mehr zurück. Er sucht die Schuld bei sich, er ist im Gegensatz zu meiner Tochter ohnehin nicht gerade mit einem hohen Selbstbewusstsein gesegnet.
Ich habe versucht mit meinem Freund darüber zu sprechen. Auch gemeinsam mit meinem Sohn der ihm erklärte dass er sich ausgegrenzt und nicht willkommen fühlt. Für den Augenblick ist mein Freund scheinbar einsichtig und entschuldigt sich für sein Benehmen und verspricht Besserung. Diese tritt allerdings nicht ein. Ich selber habe schon 1000fach mit ihm gestritten und ihm versucht klar zu machen wie verletzend das für uns ist. Aber es scheint alles nur sehr kurzfristig etwas zu ändern.
Ich verstehe sehr wohl dass es schwer ist für einen fremden Mann die Kinder der Partnerin zu akzeptieren und ich verstehe auch dass mein Sohn sich oft benimmt dass man aus der Fassung geraten kann, aber eben nicht anders als viele andere Kinder es auch tun ( verliert Sachen, macht manchmal seine Hausaufgaben nicht, ist manchmal faul, und fragt häufig scheinbar überflüssige Fragen, “was machst du da?“ wenn man beispielsweise gerade ein Buch liest). Aber das sind doch alles keine Gründe so herablassend mit ihm umzugehen und ihn so sehr abzulehnen. Ich habe das Gefühl einen Spagat zwischen meinem Sohn und meinem Freund machen zu müssen. Ich will meinen Freund verstehen und ihn nicht für alles verantwortlich machen, aber ich kann nicht länger mit ansehen wie er meinen Sohn behandelt. Ich denke dass mein Sohn mittlerweile schon sehr unter dieser Ausgrenzung leidet und viele seiner „nervenden“ Angewohnheiten auch im Zusammenhang mit der Ablehnung stehen.
Mir gegenüber ist mein Freund ein sehr aufmerksamer und liebevoller Mann, und mit meiner Tochter geht er geduldig und liebevoll um. Was ist da los? Was kann ich tun? Wie kann man diese Situation entschärfen? Wer kennt ähnliche Probleme und kann mir einen Rat geben? Ich wäre wirklcih danbar über ein paar Hilfreiche Hinweise, was mit meinem Freund los sein könnte, oder was ich anders machen könnte. Vielen Dank
Hallo zusammen,
derzeit eskaliert dir Situation in unserer Patchworkfamilie durch das Verhalten meiner Stieftochter. Eigentlich hatte ich mich mit der Situation so weit arrangiert, dass ich sie als unerziehbar aufgegeben hatte. Der Einfluss ihres leiblichen Vaters und das Aufgeben der Erziehung durch ihre Mutter, meiner Frau, habe ich akzeptiert.
Nun wurde ich aber so von ihr angegriffen, dass ich das nicht mehr akzeptieren kann. Hier hätte ich eine Verteidigung durch meine Frau erwartet, was aber nicht erfolgt ist.
Daher bin ich von dem Verhalten meiner Frau höchst enttäuscht und weiß nicht wie es weiter gehen soll. In meinem Innersten erwarte ich eigentlich von ihr, dass sie sich endlich mit Haut und Haaren für mich entscheidet, so wie ich es für sie getan habe, und somit eigentlich gegen ihr Kind.
Ich bin noch recht durcheinander und komplett übermüdet, daher nur mal diese kurze Zusammenfassung. Auf Nachfrage erläutere ich gerne weiteres.
Ich bin für jeden ernstgemeinten Ratschlag dankbar.
Gruß
Äbbi
Mein LG und ich sind seit zwei Jahren zusammen. Seinen Sohn habe ich kennen gelernt, als er 1 1/2 Jahre alt war. Wir haben uns von Anfang an sehr gut verstanden und haben ein sehr enges Verhältnis.
Dieses Jahr waren wir auch zwei Wochen zusammen im Urlaub und er ist immer gerne bei uns. Er hat noch nie, wenn er bei uns war nach seiner Mama verlangt, auch nicht in den 2 Wochen Urlaub.
Er ist ca. 3 Tage die Woche bei uns und seit September immer regelmäßig von Freitag bis Sonntag. Wir wohnen 1 Std Autofahrt von ihm entfernt und von daher, sind wir mit seiner Mama so über ein gekommen.
Wir wohnen seit Anfang des Jahres zusammen und er hat in unserer Wohnung auch sein eigens Zimmer.
Wie gesagt, es hat noch nie Probleme gegeben und er ist ein sehr fröhliches Kind.
Ein paar Mal wollte er nicht nach Hause, oder wollte seinen Papa oder mich nicht gehen lassen und hat geweint. Da wir beide arbeiten, konnten wir dem auch nicht nachgeben und haben ihm versucht zu erklären, warum das nicht möglich ist und wir ihn ja in ein paar Tagen wieder abholen.
Er ist aber natürlich auch gerne bei seiner Mama, falls jetzt ein falscher Eindruck entstanden ist.
Meist hat er sich auch schnell wieder beruhigt und alles war wieder in Ordnung.
Bis gestern. Mein LG wollte ihn abholen und er wollte das erste Mal nicht mit. Hat gesagt, er möchte bei Mama bleiben und nicht wegfahren. Mein LG sollte natürlich auch nicht fahren. Irgedwie wollte er dann doch und als es dann zum Auto ging, fing die Unterlippe wieder an zu zittern. Mein LG hat die Welt nicht mehr verstanden und war selbst total fertig.
Er wollte ihn auch nicht weinend mitnehmen und hat ihn zurück zu seiner Mama gebracht mit dem Versprechen, ihn morgen abzuholen, wenn er dann Lust hat.
Heute Morgen hat er dann angerufen und ihn gefragt, ob er ihn abholen kommt. Dass wollte mein LG dann auch machen und kaum war er da, fing alles wieder von vorne an. Er wollte zwar mit, aber irgendwie auch nicht. Erst spielen, dann sollte Mama mit und dann wieder doch gar nicht. Dann wieder doch und so ging es ca. 1Stunde hin und her. Schließlich hat er ihn dann mitgenommen und versprochen nur zu seiner Oma mit ihm zu fahren und ihn danach wieder zu Mama zu bringen.
Zwischendurch wollte er dann mal wieder zu mir nach Duisburg fahren und auch wieder nicht. Erst spielen, erst zur Oma und so weiter.
Mein LG und seine Exfrau haben sich dann darauf geeignigt, dass wie abgesprochen mein LG ihn wieder nach 2 Stunden bringt und das nächste Mal ihm nicht die Entscheidung zu überlassen und dass er ihn dann versucht mitzunehmen.
Wie sollen wir das einschätzen.
Kann man einem Kind in dem Alter überhaupt solche Entscheidungen überlassen?
Umgekehrt ging es ja bis jetzt auch nie, weil wir arbeiten mußten und dass hat dann ja auch immer geklappt und er hat sich schnell wieder beruhigt. Wie soll man mit so einer Situation umgehen?
Warum verhält er sich plötzlich so?
Es ist auch nichts passiert. Das letzte Wochenende lief wie immer super und wir haben immer viel Spaß zusammen.
Würde mich freuen, wenn ich gute Ratschläge von Euch bekommen würde, wie wir uns verhalten und die ganze Sache einschätzen sollen?
Ich lebe seit fast neun Jahren mit meiner Frau und ihren beiden Kindern (19 und 12 Jahre) zusammen. Mit der Kleinen (Pubertät beginnt gerade) läuft alles normal. Mit meinem Stiefsohn geht es gar nicht mehr. Seit gut vier Jahren eskaliert das Verhältnis zwischen uns. Dauernder Streitpunkt ist das Kostgeld, das er bezahlen soll. Die Situation ist so, dass meine Frau nur ein geringes Einkommen hat und ich die meisten Lasten unseres Haushaltes trage. Seit dem mein Stiefsohn 18 ist, hat meine Frau kein Zugriff mehr auf das Konto meines Stiefsohnes und somit erhalten wir auch kein Kostgeld mehr. Jeder Versuch, eine Klärung herbeizuführen, wird abgelehnt. Mein Stiefsohn sagt dann, er müsse sich auch was leisten und wir seien selber schuld, dass wir ein Haus gebaut haben. Helfen tut er im Haushalt gar nicht, nur blöde Sprüche sind zu hören.
Um meiner Forderung nach Kostgeld Nachdruck zu verleihen, habe ich meinem Stiefsohn angedroht, in seinem Zimmer den Strom abzudrehen. Daraufhin ist er ausgerastet und hat mir angedroht, dass er mir den Schädel einschlagen würde, wenn ich das mache.
Das ist nur eine Begebenheit, einige andere in der gleichen Art sind schon vorgekommen. Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Ich verlange nur, das sich mein Stiefsohn im Rahmen seiner Möglichkeiten an den Haushaltslasten beteiligt, mehr nicht. Ich bin mittlerweile so weit, dass ich aussziehen würde, um diesem Matyrium zu entgehen. Gibt es irgendeine Möglichkeit, meine Stiefsohn mit rechtlichen Mittel zur Unterstützung zu zwingen (Reden geht nicht mehr) oder aus dem Haus zu werfen?
Ich bin für jeden Rat dankbar.
hallo an alle,
oh bin wohl die erste mit nem problem hier.
seit 1.august haben wir eine gemeinsame wohnung.Leider kein grund zur freude.
Also,seit 2 jahren pendel ich mit meiner tochter(8)zwischen der wohnung von meinem freund(sohn6) hin und her.Das zus.leben hat dort leider nicht sehr gut geklappt,wegen unserer unterschiedlichen erziehungsstilen und wegen "revierverteidigung".Ich war ab schwangerschaft allein mit meiner tochter(6jahre lang),mein patchwork-freund hatte sich kurz vor unserem "zus.treffen" getrennt von seiner freundin.Sie praktizieren das Wechselmodell(4 tage in der woche ist sein sohn bei ihm,3 bei seiner mutter). Während der 3 tage,die sein sohn nicht da war,habe ich meine tochter zur Oma gebracht,um unser kinderfrei zu geniesen,denn unser zus.leben zu viert war leider selten harmonisch.Sodass wir unsere familientage auf einen beschränken mussten(den freitag)Diese kinderfreien tage waren wirklich sehr schön für uns.Wie alle patchis haben wir anfangs gedacht,alles ist perfekt,wir lieben uns,die kinder lieben sich...oh oh.
Nun hab ich zugestimmt vor einigen wochen(sein motiv:sein kind soll nicht gast sein im neuen haus),dass meine tochter weiterhin zur oma geht,wenn sien kind abwesend ist.Ich dachte ok,denn fand unsere paartage sehr entspannend.Aber nun ist unser haus nur eine strasse entfernt von der oma.Und mein freund ist total dagegen,dass meine tochter wann immer sie mich braucht zu uns rüberkommt.Zur zeit läuft es so:an den tagen an dem sein kind also bei seiner mutter ist,wohn ich also bei meinen eltern,denn da ist mein kind.Nun haben meine tochter und ich wieder kein festes zuhause,denn es hat sich an der "hin und her-situation" nix verändert.Absurd diese Situation,er hat kein verständnis für mich und beharrt auf das Fernbleiben meiner tochter.
Wie kann ich ihn nur davon überzeugen,dass es so nicht weitergeht?Jeder rät mir schluss zu machen,denn wie kann ein mensch,der behauptet mich zu lieben,so etwas unmenschliches fordern?